Hirnleistungstraining / Neuropsychologische Behandlung

Ergotherapie bei kognitiven Störungen


Ein gewisses Maß an Vergesslichkeit kennt wohl jeder aus seinem alltäglichen Leben.

Mal kann man sich Namen, Termine oder Telefonnummern nicht merken, mal vergisst man seinen Hausschlüssel im Büro oder das Portmonee im Restaurant.


Bei Vergesslichkeit ist der Vorgang, in dem der Mensch Informationen aufnimmt, im Gehirn speichert und abruft, an irgendeiner Stelle (evtl. auch an mehreren gleichzeitig) gestört. Dies kann harmlose Gründe haben: Oft ist Vergesslichkeit auf eine vorübergehende Ablenkung oder auf kurzfristigen Stress zurückzuführen. Bis zu einem gewissen Ausmaß ist es also vollkommen normal, vergesslich zu sein.


Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Argumentation, der Wille, das Denken, das Wahrnehmen, das Erkennen, die Merkfähigkeit.


Bei kognitiven Störungen handelt es sich um Störungen im Bereich des Erkennens, genauer im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses, der Auffassung und der Aufmerksamkeit.

Menschen mit Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung) haben Gedächtnisstörungen und Schwierigkeiten, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren und sich Dinge zu merken.

Hier bieten wir aufforderndes Material zur Aktivierung der noch vorhandenen kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten an.


Ziel: 

· Erhalten,

· Wiederherstellen,

· Verbessern der kognitiven Funktionen zum Erhalt der Selbstversorgung.

                   

Das menschliche Gehirn ist trainierbar!


Wir alle besitzen kognitive Funktionen, allerdings werden diese durch interne und externe Faktoren begrenzt.

Die kognitiven Fähigkeiten sind Leistungen des Gehirns. Die Grundlagen sind

Sinnesreize, die gleichzeitig verarbeitet beziehungsweise vom Gehirn ausgewertet werden.

Diese beinhalten Denk- und Wahrnehmungsvorgänge, die sowohl bewusst, als auch unbewusst ablaufen können.

  

Die unterschiedlichen Bereiche des Gehirns können aber durch Erkrankung wie z.B. bei einer beginnenden Demenz, einer Alzheimererkrankung, MS, Parkinson, bei psychiatrischen Einschränkungen, nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder durch eine Operation, in ihrer Funktion eingeschränkt sein. Hierzu erstelle ich, nach fachärztlicher Verordnung, als Fachergotherapeutin zunächst einen Befund um das Problem des betroffenen Menschen zu differenzieren und erarbeite anschließend, ein auf diesen Menschen abgestimmtes kognitives Trainingsprogramm. 


Durch dieses individuell ausgearbeitete Trainingsprogramm lassen sich die kognitiven Funktionen wiederherstellen, erhalten und verbessern, so dass der betroffene sich in seinem Alltag selbst versorgen und diesen, so lange wie möglich, weiterhin selbstständig gestalten kann.


Demenz

Ergotherapeutische Behandlung bei Demenzkranken wirkt und dient nicht nur dem kurzfristigen Wohlbefinden. Die Effektivität der Ergotherapie bei Demenz ist anerkannt und publiziert.

Hierzu zählen zum Beispiel gezielte Gespräche über vergangene Ereignisse und Interessen.


Wortspiele und praktische Aktivitäten, wie Kochen, Backen, Haushaltstätigkeiten und Gartenarbeit, trainieren Handlungsabläufe, das Gedächtnis und die Kommunikationsfähigkeit.


Durch Basale Stimulation werden die Sinne erweckt.


Aktivierungen, Funktions- und Fertigkeitstraining motiviert dementiell veränderte Menschen zur Eigenaktivität.

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